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Gewinnspiel Führung Filmarchiv | 25. Juni 2017

"Die Presse" verlost für Alumni-Club Mitglieder der Donau-Universität Krems 2 Tickets für eine Führung durch die Ausstellung „Archiv der Schaulust“

Veranstaltungsort
METRO Kinokulturhaus
Termin
25.06.2017
Beginn
14:00
Unser Kooperationspartner "Die Presse" verlost für Alumni-Club Mitglieder der Donau-Universität Krems 2 Tickets für eine Führung durch die Ausstellung „Archiv der Schaulust“, mit der das Filmarchiv Austria erstmals die weltweit größte und bedeutendste Sammlung zur Geschichte des Kinos der Donaumonarchie präsentiert. Anschließend erwartet die BesucherInnen ein kreativer Workshop, bei dem altes Analog-Filmmaterial gemeinsam bearbeitet und spielerisch zum neuen Leben erweckt wird.
Gewinnen Sie 2 Tickets für Sonntag, den 25. Juni 2017.

Filmarchiv 3 Website

 

 

Sonntagsmatinee mit Führung und Analogfilm-Workshop

 

Das Filmarchiv Austria  präsentiert mit der aktuellen Ausstellung „Archiv der Schaulust“ erstmals seine weltweit größte und bedeutendste Sammlung zur Geschichte des Kinos in der Donaumonarchie. In jahrelanger Spurensuche in internationalen Archiven und Privatsammlungen wurde ein einzigartiger Bestand an kinematographischen Zeitdokumenten zusammengetragen. Eine Auswahl an raren Filmen, Apparaten, Fotografien, Programmheften, Plakaten u. v. m. aus der k. u. k.-Ära der Jahre 1896 bis 1918 zeichnet das Werden eines neuen Mediums auf über zwei Stockwerken des METRO Kinokulturhauses nach. 

 

Neues Massenmedium der Schaulust

 

„Das ist keine Bühne und kein Bild, das ist Leben!“, resümierte Walter Serner in seiner Beschreibung der damals aufkommenden Kinokultur. Das Kino eroberte langsam, aber sicher auch die Provinzen und nahm die Sinne auf eine Weise ein, wie keine andere Kunst zuvor. Es führte den ZuschauerInnen Fragmente des Lebens in allen Facetten vor die Augen: rasend bunt und übermütig, rührend, verrucht und auch zum Brüllen komisch.

Die Pariser Filmproduktion der Pathé Frères wurde dabei zum Synonym für dieses ungefilterte Kino der Attraktionen. Schaustücke von nur wenigen Minuten verhandelten die elementaren Themen und zogen auch formal alle Register der jungen, anarchischen Kinokunst. Tempo, Farbe, Feuer, Erotik prasselten auf die ZuschauerInnen ein, speziell im Fall der Wiener Filmproduktion Saturn durchaus auch mit kritisch-ironischen Untertönen.


Damit positionierte sich das Kino endgültig als Gegenkultur und brachte Sittenwächter, BewahrungspädagogInnen und staatliche OrdnungshüterInnen gegen sich auf, bis um 1910 seine anarchische Kraft schließlich zu versiegen begann.

Das Filmarchiv Austria veranstaltet mit der „Presse“ eine auf 25 Personen limitierte Sonntagsmatinee, um die BesucherInnen die Welt des Kinos der Donaumonarchie zu entführen. Als spezielles Extra wird im Anschluss ein 35mm Analogfilm-Material im Rahmen eines kreativen Workshops zu  einem kollektiven Experimentalfilm verwandelt und damit zum neuen Leben erweckt

Weitere Informationen zum Ausstellungsangebot im METRO Kinukulturhaus finden Sie unter:


 

 

DAS GEWINNSPIEL IST BEENDET!

 

Wir gratulieren Frau Ursula Kapfenberger-Poindl zu Ihrem Gewinn.