28.10.2020

Für die Länder des Donauraums mit seinen 115 Millionen Menschen hat die COVID-19-Pandemie unterschiedliche Folgen, unter anderem verstärkt sie die Asymmetrie zwischen EU- und Nicht-EU-Mitgliedsstaaten. Mögliche negative Folgen, aber auch Chancen der Krise für den Donauraum diskutieren am 11. November bei der diesjährigen, über Livestream abgehaltenen Donau-Konferenz ExpertInnen aus Wissenschaft, Kultur, Zivilgesellschaft und öffentlichen Institutionen. Die Konferenz wird vom Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) in Zusammenarbeit mit der Donau-Universität Krems organisiert. Kooperationspartner sind die Universität für Bodenkultur (BOKU), Wien, die IMC Fachhochschule Krems sowie das Europa-Forum Wachau. Die Tagung steht unter Patronanz der ARGE Donauländer und wird vom Land Niederösterreich unterstützt.

Im Donauraum hat die Krise, bedingt durch die COVID-19-Pandemie, nicht nur Unzulänglichkeiten in den nationalen sozialen, wirtschaftlichen und Gesundheitssystemen aufgezeigt, sondern sie verstärkte auch tiefe Asymmetrien zwischen EU- und Nicht-EU-Mitgliedsstaaten.

Ziel der Konferenz ist es daher, utopische und dystopische Visionen einer gemeinsamen europäischen Zukunft einander gegenüberzustellen. Während das erste, positiv konnotierte Szenario nachhaltige Reformen im wirtschaftlichen und sozialen Leben, zusammen mit einem neuen klimaorientierten Bewusstsein, anvisiert, sieht ein dystopisches Szenario lang anhaltende Folgeschäden für Menschen- und Bürgerrechte, die Sozioökonomie und Ökologie sowie für die liberale Demokratie im Donauraum.

Welche Lehren aus der derzeitigen Situation gezogen werden können, diskutieren in zwei Panels internationale ExpertInnen. Panel eins widmet sich den möglichen paradigmatischen Änderungen für Politik, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und Ökologie. Panel zwei beleuchtet die Herausforderungen für die Sektoren Jugend, Kultur, Medien und die Zivilgesellschaft.

Die Keynote hält Prof. Dr. Dragan Prole, Professor für Philosophie an der Universität Novi Sad, Serbien. Die Europäische Kommission ist durch ihren Repräsentanten in Österreich, Prof. Dr. Martin Selmayr vertreten.

Es begrüßen Mag. Friedrich Faulhammer, Rektor der Donau-Universität Krems, Dr. Martin Eichtinger, Landesrat für Wohnbau, Arbeit und internationale Beziehungen, in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner, Land Niederösterreich, sowie Dr. Erhard Busek, Vorstandsvorsitzender des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM).

 

Donau-Konferenz 2020 “Post-Corona in the Danube Region”
Utopia or Dystopia – The Common European Future

Termin:    Mittwoch, 11. November 2020
Beginn:    10:00 Uhr (Dauer: bis 13:15 Uhr)
Sprache:    Englisch
Die Konferenz wird online via Livestream abgehalten
 

Anmeldung
Institut für den Donauraum und Mitteleuropa – IDM
Hahngasse 6/1/24, 1090 Wien
Tel. +43 1 319 72 58-0
E-Mail: idm@idm.at

Rückfragen

Dr. Silvia Nadjivan

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