16.09.2021

Arlinda Berisha vom Department für Rechtswissenschaften und Internationale Beziehungen war vergangene Woche bei der Verleihung des Justitia Awards von rund 80 Kandidatinnen unter den zwei Finalistinnen in der Kategorie Akademikerinnen national. Die Justitia Awards 2021 zeichnen die herausragendsten Frauen in juristischen Berufen aus und wurden im Rahmen der Women in Law Conference am 10. September verliehen.

Portraitbild
©
Andrea Reischer

Die Women in Law Initiative bringt Juristinnen aus der ganzen Welt zusammen und bietet ihnen eine außergewöhnliche Begegnungsplattform in Mitteleuropa. Für die Justitia Awards 2021 wurden insgesamt neun Frauen aus über 80 Nominierungen aus 19 Ländern als Gewinnerinnen ausgewählt. Die Kandidatinnen konnten sich für die drei Kategorien Internationale Führungspersönlichkeiten/Lifetime-Auszeichnungen, akademische Auszeichnung und Game Changers/Pionier-Auszeichnung bewerben. 

Dr. Arlinda Berisha, LL.M., Leiterin des Fachbereichs Versicherungsrecht am Department für Rechtswissenschaften und Internationale Beziehungen, befand sich in der Kategorie akademische Auszeichnungen national in der Finalrunde. 

Zur Person:

Arlinda Berisha, geboren in Prishtinë, Kosovo, erwarb ihren Abschluss in Rechtswissenschaften an der Universität Bern in der Schweiz und zog 2005 mit ihrer Familie nach Österreich, wo sie ihre postgradualen Studien in den Bereichen Europäisches Wirtschaftsrecht und Versicherungsrecht an der Universität für Weiterbildung Krems mit Auszeichnung absolvierte und an der Universität Wien mit Auszeichnung promovierte. Im Jahr 2016 wurde Berisha mit dem ersten Platz beim „Hammurabi Preis“ für ihre Dissertation „Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit für Versicherungsunternehmen in der Lebens- und Nichtlebensversicherung im Europäischen Binnenmarkt“ ausgezeichnet. Heute leitet sie die versicherungsrechtlichen Zertifikats-, Master- und LL.M.-Universitätslehrgänge an der Universität für Weiterbildung Krems, ist Autorin diverser versicherungsrechtlicher Publikationen sowie Lehrbeauftragte für Versicherungsvertragsrecht an der Universität für Weiterbildung Krems und an der Technischen Universität in Wien. 

Im Jahr 2015 gründete Arlinda Berisha das „Kremser Versicherungsforum“, ein Symposium, das aktuelle versicherungsrechtliche Themenstellungen insbesondere aus dem Bereich der Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung sowie daran angrenzender Versicherungsbereiche jährlich diskutiert. Sie ist auch Mitbegründerin von „Women in Insurance – Austria“, einer professionellen Plattform zur Förderung von Frauen in der Versicherungsbranche.

„Initiativen wie Women in Law oder Women in Insurance – Austria, spielen eine wichtige Rolle, da sie neben der stärkeren Vernetzung unter den Frauen auch den beruflichen Austausch, das gegenseitige Fördern und Unterstützen sowie das Sichtbarwerden ermöglichen“, erklärte die Spezialistin für Versicherungsrecht, Arlinda Berisha.

The Women in Law Initiative

Initiative Frauen im Recht (WiL) mit Sitz in Wien ist organisiert durch die österreichische Non-Profit Organization Women in Law - Frauen im Recht (ein Verein nach österreichischem Recht). Women in Law strebt die Vernetzung von Frauen und männlichen Verbündeten in allen Bereichen des Rechts an und bietet ihnen eine Plattform, um aktuelle Themen zu diskutieren, voneinander zu lernen und sich branchen- und grenzübergreifend zu vernetzen. 
 

Zum Anfang der Seite