20.02.2025

Am 19. Februar 2025 fand im Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft die zehnte Koordinationssitzung der „Strategiegruppe Tourismus in der EU-Donauraumstrategie“ statt.

Nach Verabschiedung der EU-Donauraumstrategie (EUSDR) im Jahr 2011 richtete das österreichische Wirtschaftsministerium für den Bereich PA 3 (Priority Area 3) „Kultur und Tourismus“ eine Strategiegruppe ein, um den Austausch zwischen österreichischen Akteur:innen im Donautourismus zu unterstützen. Seither kommt diese Strategiegruppe, deren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Donau Österreich, verschiedenen Landestourismusämtern und -organisationen, Bundesministerien, der Privatwirtschaft, Universitäten und NGOs angehören, alle ein bis zwei Jahre zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen und Synergien zu finden.

Im ersten Teil des heurigen Treffens wurde in mehreren Vorträgen über die aktuelle Tourismuspolitik der Europäischen Union informiert, die sich seit 2022 an zwei neuen zentralen Dokumenten zum grünen und digitalen Wandel im Tourismus orientiert (Transition Pathway for Tourism und die Europäische Agenda für Tourismus 2030) sowie ein Rückblick zum österreichischen Vorsitz der EUSDR im Jahr 2024 gegeben. Es wurden die aktuellen Aktivitäten der PA 3 „Kultur und Tourismus“ vorgestellt und über die Unterstützung der EUSDR durch den Danube Strategy Point informiert.

Im zweiten Teil des Koordinationstreffens wurde Projektträger:innen aus dem Donauraum die Möglichkeit gegeben, in Kurzvorträgen Ihre aktuellen Projekte vorzustellen und sich im Anschluss zu vernetzen und auszutauschen. Jedes Jahr entstehen in diesem Rahmen wertvolle Synergien, die sich positiv und nachhaltig auf die Zusammenarbeit im österreichischen Donautourismus auswirken.

Auch das Zentrum für Kulturgüterschutz der Universität für Weiterbildung Krems war dieses Jahr wieder mit einem neuen Projekt vertreten. In einem Kurzvortrag präsentierte Raffaela Woller das neue Interreg Danube Region Projekt ROMAN LEGACY, welches am 01. April 2025 starten und von insgesamt 54 Partnerorganisationen aus elf Ländern in den nächsten drei Jahren im Donauraum implementiert wird. Ziel des Projekts ist die Schaffung einer Themenregion entlang des römischen Donaulimes und die Entwicklung einer europäischen Kulturroute, die in der finalen Phase des Projekts zur Zertifizierung als Kulturroute des Europarats eingereicht werden soll.

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