Über die Ausstellung

„Suburbia. Leben im amerikanischen Traum“

Kate Wagner: Observations from McMansion Hell
©
Kate Wagner

Es besteht die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung (Ausstellungsstart: 6. März) „Suburbia. Leben im amerikanischen Traum“ bei einer Führung durch die Räumlichkeiten des Architekturzentrums kennenzulernen. 

Der amerikanische Traum lässt sich mit einem Bild beschreiben, das in der Zeit stehen geblieben zu sein scheint: Ein großes Haus mit Garten, Swimmingpool und zwei Autos in der Garage. Ein ruhiger, sicherer Ort für die Kernfamilie, naturnah und in einer menschenfreundlichen Umgebung. Suburbia entführt uns in diese Gedanken- und Bilderwelt, die von Politik, Wirtschaft bis Unterhaltungsindustrie massiv gefördert wurde. Die Kulturgeschichte des Einfamilienhauses nimmt ihren Ursprung in den gehobenen amerikanischen Wohnvierteln des frühen 19. Jahrhunderts. Nach dem zweiten Weltkrieg wird die Typologie massiv entwickelt und in die Breite ausgerollt. Die Ausstellung beleuchtet den wirtschaftlichen, politischen und sozialen Kontext dieser rasanten Ausbreitung in den USA und darüber hinaus. Dabei wird deutlich, dass das Modell auf sozialer, ethnischer und geschlechtsspezifischer Segregation beruht und dabei enorm viel Fläche beansprucht.

Mit einer Fülle von historischem Material, Fotografien, Filmen, Literatur, künstlerischen Arbeiten und Alltagsgegenständen erzählt die Ausstellung die Geschichte des Verkaufsschlagers Einfamilienhaus und lädt zur Reflexion über die Zukunftsaussichten dieser Wohnform ein.

Im Vorfeld der Podiumsdiskussion können Sie die Ausstellung im Rahmen einer Führung vor Ort besuchen.

Start der Führung: 17:45 Uhr 
Dauer: ca. 30 Minuten

Mehr über die Ausstellung finden Sie auf der Az W-Website


Weitere Informationen
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